Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-
Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-

Prof. Dr. Sandra Umathum

Seit dem Sommersemester 2013 Professorin für Theaterwissenschaft und Dramaturgie. Studierte Theaterwissenschaft, Anglistik, Italianistik und Philosophie an der FU Berlin und der Universität in Wien. 2000 Magisterexamen mit einer Arbeit über Christoph Schlingensiefs Partei „Chance 2000“. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin von 2000-2003 im Schwerpunktprogramm „Theatralität und die Krisen der Repräsentation“, von 2003-2006 im Sonderforschungsbereich „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ und von 2008-2010 im Internationalen Geisteswissenschaftlichen Forschungskolleg „Verflechtungen von Theaterkulturen“. 2007-2010 Mitglied in dem GIF-Projekt „Poetics and Politics of the Future“ (Kooperation FU Berlin / Tel Aviv University). 2008 Promotion mit einer Arbeit über „Kunst als Aufführungserfahrung“ (Transcript, 2011). 2010-2012 Vertretungsprofessur für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. 1998-2002 Mitarbeit bei verschiedenen Produktionen von Christoph Schlingensief („Chance 2000“, „Bitte liebt Österreich!“, „Hamlet“). 2007 Assistenz von Tino Sehgal bei der Ausstellung von „This situation“ im Hamburger Bahnhof. (Mit-)Herausgeberin u.a. von „Schlingensiefs Nazis Rein / Torsten Lemmer in Nazis Raus“ (gemeinsam mit Thekla Heineke – Suhrkamp, 2003); „Carl Hegemann: Plädoyer für die unglückliche Liebe. Texte über Paradoxien des Theaters“ (Theater der Zeit, 2005); „Auf der Schwelle. Kunst, Risiken und Nebenwirkungen“ (gemeinsam mit Erika Fischer-Lichte, Robert Sollich, Matthias Warstat – Fink, 2005). Forschungsschwerpunkte: Relationen von Theater, Performance und bildender Kunst, politische Dimensionen des Ästhetischen, Theorie und Ästhetik des Gegenwartstheaters und der Performance, zeitgenössische dramaturgische Praktiken.

 

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