Der Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin verbindet Handwerk, Theaterpraxis und Autor*innenschaft. In der Regelstudienzeit von acht Semestern erschaffen die Studierenden – begleitet von erfahrenen Dozierenden – eigenständige Figurenwelten und erforschen Bewegung, Stimme, Objekt- und Raumdramaturgie, Puppenführungstechniken und Werkstattlehre. Im Zentrum stehen die Entwicklung und das Spiel verschiedenster Figuren. Die Ausbildung verbindet künstlerische Praxis mit methodischer Reflexion: Bühnenprojekte, Atelierarbeit, Masterclasses und Kooperationen eröffnen tiefe Einblicke in Puppenspiel, Figuren- und Objekttheater. Darüber hinaus vermittelt das Studium Fähigkeiten im Kulturmanagement, die auf eine selbstbestimmte künstlerische Laufbahn vorbereiten.
Der Standort Berlin bietet ein pulsierendes Umfeld mit festen Kooperationspartnern wie der Schaubude Berlin, mit Festivals und einer lebendigen Szene. Eine Besonderheit des Studiengangs ist die exzellente Ausstattung am Zentralstandort der HfS: zwei Studiobühnen (UNTEN und OBEN), Probebühnen, eigene Werkstätten, eine Schneiderei, ein Fundus, ein Tonstudio und Veranstaltungstechnik sowie die zusätzliche Spielstätte bat-Studiotheater. Das Labor für Digitalität ermöglicht experimentelle und filmische Spielerweiterungen. Der Puppenfundus mit über 1.000 Exponaten ist in seiner Art einzigartig in Deutschland und wird derzeit digital erschlossen.
Das Studium der Puppenspielkunst an der HfS Ernst Busch fördert gezielt die interdisziplinäre Arbeit mit den anderen Studiengängen. Mit dem Projekt „Puppet Partners International“ werden die internationalen Netzwerke systematisch ausgebaut. Der Abschluss und die erworbenen Fähigkeiten bereiten auf eine künstlerische Laufbahn im Theater sowie im Puppen- und Figurentheater vor – auf eigenständige Regiearbeiten als Solokünstler*in oder im Ensemble, auf Kulturpädagogik und auf weiterführende künstlerische Forschung.




















